|

|
Im Keller kann nur erhalten werden was aus dem Weinberg hinein kommt.
Die Kellerarbeit wird von Paul Fürst selbst als "Kellermeister" zusammen
mit Mitarbeitern und Lehrlingen durchgeführt. Im Kelterhaus werden die
Trauben sehr schonend mit einer pneumatischen Presse gekeltert. Teilweise
wird der Traubensaft mit Ganztraubenpressung gewonnen. Für spezielle Fälle
(Trockenbeerenauslesen, Eisweine, spezielle Rotweine) steht eine hydraulische
Korbpresse zur Verfügung mit welcher in einer traditionellen und arbeitsaufwendigen
Technik sehr klarer Most erzielt wird
|
|

|
 |
Die Rotweinbereitung im Weingut Fürst
Meistens werden Rotweintrauben abgebeert bevor sie zur Maischegärung
in spezielle Maischegärbehälter gelegt werden. Nach langsamem Gärbeginn
findet eine relativ intensive Gärung statt, wobei sich die Temperatur
von selbst bis auf fast 40° C. erhöht. Bei dieser sehr intensiven Hauptgärung
werden die Beerenhäute mehrmals am Tag untergestampft. Nach beendeter
Gärung wird der Rotwein abgezogen und die verbleibenden festen Teile schonend
gekeltert. Möglichst bald darauf wird der Rotwein in Holzfässer eingelagert.
Der Holzfaßausbau ist sehr wichtig um den Weinen eine langsame kontrolierte
Reifung (Oxydation) zu ermöglichen. Neue kleine Holzfässer werden je nach
Beschaffenheit des Weines eingestzt. Der Anteil an neuem Holz muß immer
die Inhaltsstoffe der Weine formen und unterstützen, niemals aber aufgesetzt
wirken.
Low-Tech-Ausbau soll die Frucht der Weine schonen und bei vielen Rotweinen
wird nicht einmal filtriert um alle wertvollen Inhaltsstoffe zu belassen.
Weißweine werden fruchtbetont und frisch ausgebaut und im Frühjahr nach
der Ernte abgefüllt. Den Roten wird viel Zeit zur Reifung im Holzfaß zugestanden.
|
|