Die Weinberge
sind für Paul Fürst und seinen Aussenbetriebsleiter Weinbau-Ing. Sebastian Schür die wichtigste Grundlage für die Güte der Weine. Auf hohe Stockzahlen, beste Rebsorten, Bodennähe der Trauben, ständige gute Humusversorgung und Pflege der Böden bis zum gezielten Pflanzenschutz wird Wert gelegt. Aufwendige Handarbeiten vom Rebschnitt bis zur mehrmaligen selektiven Lese sind gute Voraussetzungen für bestes Lesegut.
Natürlich sind die Weinberge und die Lagen mit guten Bodenverhältnissen und Microklima wichtige natürliche Gegebenheiten, auf welchen alle anderen Arbeiten aufbauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lagen
Centgrafenberg
Bürgstadt, Betriebsfläche 11 ha, reine Südlage an der Mündung des kleinen Flüßchens Erf in den Main. Hang- und Steilagen, profitiert sehr stark vom Kleinklima des Talkessels Miltenberg welcher von Spessart und Odenwald eingerahmt ist. Buntsandstein - Verwitterungsboden mit unterschiedlich hohem Lehmanteil. Teilweise ist der Boden sehr steinig (günstig für den Rotweinanbau). Wo der Sandstein stärker mit fruchtbarem Lehm vermischt ist werden die Weißweine erzeugt. Die Weinberge des Weingutes sind infolge jahrhundertelanger üblicher Realteilung in zwanzig Parzellen über den Centgrafenberg verteilt.

Schlossberg
Klingenberg, Betriebsfläche 1,3 ha, sehr steile Terrassenlage, Buntsandstein – Verwitterungsboden, eine der historisch Großen Burgunderlagen Deutschlands.
In dieser Lage ist nur Handarbeit möglich. Drei Filetstücke dieses beeindruckenden Bergs wurden im Februar 2004 von Paul und Sebastian Fürst gekauft. Eines davon ist die Parzelle direkt unter der Klingenburg zwischen den Flügelmauern der Burg geschützt eingebettet. Bis ins Jahr 2008 werden die Instandsetzung der Trockenmauern und die Anpflanzungs-maßnahmen dauern. Es wir ausschließlich Spätburgunder angebaut. Nur die besten kleinbeerigen Varianten der Pinot Noir Reben werden gepflanzt. Aus den noch belassenen Reben wurde bereits ein 2004 Spätburgunder Klingenberg geerntet. Vorstellung des ersten Weines im Sommer 2006.

Merian schrieb 1646 über Klingenberg:
Ein gar kleines Städtlein, so dass herrlichen
Weinwachsens halber berühmt – welch köstlicher
Wein weithin verführet wird.

Karthäuser
Volkach, Betriebsfläche 3 ha, Hanglage, Muschelkalk und Terrassenschotter, Anbau von Weißburgunder, Silvaner und Riesling, benannt nach der angrenzenden Karthause von Astheim.