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Die Weinberge
sind für Paul Fürst und seinen Aussenbetriebsleiter Weinbau-Ing.
Sebastian Schür die wichtigste Grundlage für die Güte der Weine.
Auf hohe Stockzahlen, beste Rebsorten, Bodennähe der Trauben, ständige
gute Humusversorgung und Pflege der Böden bis zum gezielten Pflanzenschutz
wird Wert gelegt. Aufwendige Handarbeiten vom Rebschnitt bis zur mehrmaligen
selektiven Lese sind gute Voraussetzungen für bestes Lesegut.
Natürlich sind die Weinberge und die Lagen mit guten Bodenverhältnissen
und Microklima wichtige natürliche Gegebenheiten, auf welchen alle
anderen Arbeiten aufbauen.
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Die Lagen
Centgrafenberg
Bürgstadt, Betriebsfläche 11 ha, reine Südlage an der Mündung
des kleinen Flüßchens Erf in den Main. Hang- und Steilagen,
profitiert sehr stark vom Kleinklima des Talkessels Miltenberg welcher
von Spessart und Odenwald eingerahmt ist. Buntsandstein - Verwitterungsboden
mit unterschiedlich hohem Lehmanteil. Teilweise ist der Boden sehr steinig
(günstig für den Rotweinanbau). Wo der Sandstein stärker
mit fruchtbarem Lehm vermischt ist werden die Weißweine erzeugt.
Die Weinberge des Weingutes sind infolge jahrhundertelanger üblicher
Realteilung in zwanzig Parzellen über den Centgrafenberg verteilt.
Hunsrück
Die Gewanne Hunsrück (Teil des Centgrafenbergs) liegt langgestreckt wie
der Rücken eins Hundes im Mittelhang des Centgrafenbergs. Seit dem Jahrgang
2003 wird dieser Weinberg wieder unter dem alten Gewannennamen "Hunsrück"
eigens ausgebaut. Sehr steiniger Buntsandsteinverwitterungsboden mit streng
tonigem Untergrund, die Krume über dem gewachsenen Felsmasiv ist zwischen
½ bis 3 Meter stark, Dieser Boden ist sehr leicht erwärmbar, gut durchlüftet
und sehr gut drainiert. Ein idealer Weinbergsboden, der allerdings keine
Bewirtschaftungsfehler wie Überbelastung der Rebstöcke verzeiht.
Schlossberg
Klingenberg, Betriebsfläche 1,3 ha, sehr steile Terrassenlage, Buntsandstein – Verwitterungsboden, eine der historisch Großen Burgunderlagen Deutschlands.
In dieser Lage ist nur Handarbeit möglich. Drei Filetstücke
dieses beeindruckenden Bergs wurden im Februar 2004 von Paul und Sebastian
Fürst gekauft. Eines davon ist die Parzelle direkt unter der Klingenburg
zwischen den Flügelmauern der Burg geschützt eingebettet. Bis
ins Jahr 2008 werden die Instandsetzung der Trockenmauern und die Anpflanzungsmaßnahmen
dauern. Es wird ausschließlich Spätburgunder angebaut. Nur
die besten kleinbeerigen Varianten der Pinot Noir Reben wurden gepflanzt.

Merian schrieb 1646 über Klingenberg:
Ein gar kleines Städtlein, so dass herrlichen
Weinwachsens halber berühmt – welch köstlicher
Wein weithin verführet wird.
Karthäuser
Volkach, Betriebsfläche 3 ha, Hanglage, Muschelkalk und Terrassenschotter,
Anbau von Chardonnay, Weißburgunder und Silvaner, benannt nach der angrenzenden
Karthause von Astheim.
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